In den letzten Jahren habe ich bereits unzählige Providerwechsel mit Projekten von kleinen Domain-Visitenkarten bishin komplexer Systeme vollzogen. Daher lief auch dieser Umzug nahezu reibungslos. Das einzige was mich störte, war die Dauer von 3 Tagen bis zum ACK Seitens Domainfactory. In dieser Zeit konnte ich nicht auf die Domains zugreifen um DNS Einträge etc. zu ändern. Solche und ähnliche Eigenarten liesen mich dann nach langer Zeit, als eigentlich zufriedener Kunde, doch einen Wechsel in Angriff nehmen.

Die Recherche war lang und aufwendig. Immerhin ist es nicht so einfach Domainfactory zu toppen.

Was sollte mir mein neuer Provider / Webhoster bieten:

  • managed, ich will nicht ständig Sicherheitslücken stopfen
  • SSH Zugang
  • beliebig viele Domains aufschaltbar
  • Nameserver / DNS
  • Cronjobs auf der Shell (in mind. 5 Minuten Intervallen)
  • keine Knebelverträge
  • gute Power und ausreichend RAM
  • eine Hand voll MySQL Datenbanken
  • PHP Version verwalten und anpassen
  • Backups
  • Support!
  • SSL

Mit diesen Kriterien bin ich dann nicht in Deutschland gelandet, sondern bei einer britischen Firma mit Serverstandort in Texas – WebFaction. Es kostet mich 8.50 Dollar im Monat, was vergleichsweise sehr wenig ist.

Direkt nach dem Umzug konnte ich dann auch den Support testen. Ich vermisste den Midnight Commander auf der Shell, an den ich mich inzwischen so gewöhnt habe. Um 08:08 Uhr bat ich um dessen Installation, um 08:19 Uhr war es erledigt. Da kann man nicht meckern, oder?

Jetzt sind jedenfalls alle meine Projekte auf den Servern in Texas und auch nach den ersten paar Monaten gibt es keine Probleme. Klickt rein: WebFaction.

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